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Gemeinschaftspraxis Blockus - Huber - Schmidt
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Hammerzehe


Allgemeines
Man versteht hierunter eine Formveränderung der Zehen infolge einer Fehlstellung in den Zehengelenken. Die Gründe hierfür sind mannigfaltig, meist jedoch ist eine Störung des Kräftegleichgewichtes zwischen Beugemuskulatur und Streckmuskulatur auszumachen. Die Fehlstellung kann v.a. durch Druck durch das Schuhwerk zu Schmerzen führen.  

Diagnostik
Die typische Fehlstellung („Krallenzehe“, „Hammerzehe“) ist offensichtlich. Oftmals bestehen Druckstellen („Hühneraugen“) streckseitig über den Gelenken. Die Röntgenaufnahme verdeutlicht die Fehlstellung in den Gelenken.

Therapie
Durch Einlagenversorgung und entsprechend zugerichtetes Schuhwerk lassen sich oftmals die Beschwerden vermindern. Die Fehlstellung allerdings ist dadurch nicht rückgängig zu machen. Dies kann nur durch operative Maßnahmen erreicht werden. Hierbei kommen verschiedene Verfahren abhängig vom Ausmaß der Fehlstellung zur Anwendung. Entweder kann durch ein Umsetzen der Sehnen der entsprechenden Muskeln eine Ausgewogenheit der ansetzenden beugenden und streckenden Kräfte erreicht und somit die richtige Zehenform wiederhergestellt werden. Oftmals ist jedoch eine Korrektur der kleinen Knochen selber (Verkürzung, Teilentfernung) erforderlich. Bis zur Ausheilung kann eine vorübergehende Ruhigstellung der kleinen Zehengelenke durch einen über die Haut eingebrachten Draht für mehrere Wochen erforderlich sein.

Nachbehandlung
In der Regel ist eine sofortige Vollbelastung im speziellen Vorfußentlastungsschuh möglich. Dieser muss für etwa 4 Wochen getragen werden. Der ev. eingebrachte Draht wird nach etwa der gleichen Zeit entfernt. Dies geschieht ohne Schmerzen, eine Narkose bzw. eine Betäubung sind hierfür nicht erforderlich.





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